Diese Seite wird am kommenden Sonntag -- dem Wahlsonntag -- von 15-16h abgeschaltet, dieser Blog nimmt damit an der “Server-abschalten -- wählen gehen” Aktion teil.
http://www.server-abschalten.de/
Die bisherigen Umfrageprognosen kann man hier einsehen:
http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm
Einen Thread im Informatiker-Forum Hannover zum Thema Zensurdebatte gibt es hier.
Dort sind bereits etliche Videos verlinkt und weitere Informationen angegeben.
Hier meine Favoriten:
Rette deine Freiheit -- www.rettedeinefreiheit.de
Karpfenschleuder zur Zensurdebatte
Du bist Terrorist:
Wer jetzt noch unentschlossen ist sollte den Wahl-O-Mat 2009 als groben Anhaltspunkt(!) benutzen:
Wahl-O-Mat Bundestagswahl 2009
Hallo,
keine Sorge dieser Blog ist NICHT tot. Ich habe im Moment allerdings eher weniger Zeit (und Nerven
) mich allzusehr darum zu kümmern.
Desweiteren habe ich immer wieder überlegt wie sinnvoll es ist so öffentlich seine Meinung kundzutun, mit eventuell Copyright-geschützen Dingen zu hantieren und soviele private Informationen über sich selbst preiszugeben dass ich abwägen muss ob dieser Blog weiter existieren wird.
Einige Zeit wird es hier wohl erstmal stillbleiben, dann schaue ich wie sich alles weiter entwickelt.
Wie einigen bestimmt bekannt ist, sind die Tastaturen der Welt sehr unterschiedlich aufgebaut. In Deutschland nutzen wir das “QWERTZ”-Layout, soll heissen die oberste Reihe enthält diese Buchstaben.
Doch die Amerikaner benutzen das “QWERTY” Layout. Wieso sind also Y und Z vertauscht?
Man muss die Entstehung der Tastatur und ihrem Layout als Prozess verstehen, nicht als direkte Erfindung. Begonnen hat alles 1868 als der US-amerikanische Buchhalter Christopher Latham Sholes damit begann die Buchstaben von Schreibmaschinen nach ergonomischen Gesichtspunkten anzuordnen.
Damals waren die Buchstaben von Schreibmaschinen noch lexikographisch also alphabetisch (A, B, C, D, E,…) angeordnet. Er berücksichtigte dabei die Buchstaben mit der höchsten Wahrscheinlichkeit im Englischen E, T, O, A, N, I was bei uns ungefähr dem E,R,N,S,T,L entsprochen hätte.
Die sich ergebenden Lücken füllte er mit den anderen Buchstaben und achtete darauf Kombinationen wie HE, ND und TH nicht zu nahe zusammenzulegen weil sich sonst die Schreibmaschinen beim schnellen Tippen verklemmten.
Interessanterweise sollen die Buchstaben der ersten Zeile so angeordnet worden sein, dass Sholes bei Vorführungen schnell das Wort “typewriter” ( Schreibmaschine) tippen konnte…
In Frankreich ist übrigens das AZERTY-Layout verbreitet, wobei man erwähnen sollte dass man für Punkte und Kommas erst noch SHIFT drücken muss. Als Umsteiger also durchaus gewöhnungsbedürftig, aber weltweit gibt es eine riesige Anzahl an verschiedenen Layouts.
Erwähnenswert ist vielleicht noch das DVORAK-Layout, das unter den Gesichtspunkten der Ergonomie verbessert wurde:
Häufige Buchstaben / Zeichen wurden unter die stärkeren Finger und mehr in die Mitte verlegt, um so schnelleres und krampffreieres Tippen zu ermöglichen, allerdings ist DVORAK für den englischen Bereich konzipiert, eine deutsche Version wäre die NEO-Tastatur:

NEO
Johannes Kreidler ist Aktionskünstler und Musiker.
Seine wohl spektakulärste Aktion war die Einreichung von 70.200 GEMA Anträgen auf ein lediglich 33 Sekunden langes Musikstück.
Er wollte darauf aufmerksam machen, dass das Urheberrecht in seinen Augen einer Überarbeitung bedarf, damit es den modernen Umständen angepasst werden kann.
Lustig ist auch sein neustes Video, wo die Aktienkurse als musikalischer Rahmen dienen, Finanzkrise sei dank!
Hier die Seite mit den Hintergrund-Informationen dazu.
Kontrovers aber dennoch lustig ist seine Installation “Call Wolfgang”, in welcher 2 Rechner durch VoIP miteinander kommunizieren und dabei Target-Worte fallen lassen:
Von anderen Künstlern ist eine ebenfalls elektronische Installation, die nicht weniger als den längsten Song der Erde darstellt.
“Longplayer” ist der Name und genau das tut es auch, bis zum Jahr 3000. Das Stück wird also knapp 1000 Jahre spielen und sich dabei nicht wiederholen.
Anhören kann man sich das Lied hier. Weitere Informationen findet man hier.
Ich bin dann mal weg, ein bisschen Musik hören…
Was ist das?
Arnold Schwarzenegger und Angela Merkel halten dort eine Rede, es geht um viel Technik und etliche Leute interessiert es.
Nein, nicht Terminator 5 – Revolte des Elektroschrotts, sondern die alljährlich stattfindende Cebit in Hannover.
Bald ist es wieder soweit und die inzwischen 24. CeBIT öffnet vom 3. bis 8. März (Dienstag bis Sonntag) ihre Pforten.
CeBIT ist übrigens ein Akronym für
Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation
und hiess ursprünglich
Centrum der Büro- und Informationstechnik
Da ist CeBIT wirklich kürzer.
Die CeBIT wird tatsächlich von Arnold Schwarzenegger eröffnet, da dieses Jahr Kalifornien Partnerstadt ist.
Nachdem die CeBIT 2008 mit fast einer halben Million Besuchern einen Rekord aufstellte, wird die CeBIT 2009 wohl deutlich leiser. Das ist der Wirtschaftskrise geschuldet, denn viele Aussteller haben abgesagt, so z.b. AMD. Die Firma will sich lieber auf ähnliche Ausstellungen mit einem stärkeren Fokus konzentrieren. Statt 6.000 Ausstellern werden es wohl um die 4.500. Ebenso spielt die Berliner IFA eine immer wichtigere Rolle.
Ob das der CeBIT schadet bleibt abzuwarten. Aber ich persönlich vermisse die Cebit Home, diese nur 2 mal stattgefundene Sondermesse konzentrierte sich auf die Heimanwender und Gamer und nicht unbedingt auf die Geschäftskunden.
Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings doch, denn zuerst sollten die Messetickets NICHT wie sonst üblich auch als Fahrkarte in Hannover gelten. Da jedoch befürchtet wurde dass es dann massenhaft Schwarzfahrer geben würde, ist diese Regelung schnell wieder gekippt worden.
Wichtig ist allerdings noch für alle die mit dem Auto anreisen, dass inzwischen in Hannover eine Umweltzone aktiv ist. Sollte man also noch keine Feinstaub-Plakette haben, könnte man Probleme in Form von 40€ und einem Punkt in Flensburg bei der Anreise bekommen.
Meine persönliche Tour auf der CeBIT habe ich schon ungefähr geplant:
Halle 6 OpenSource
Halle 8 Green IT
Halle 9 eMedizin
Halle 11 Sicherheit
Halle 12 Netzwerke
Halle 22/23 Gaming-Hardware
Wer sich selbst auch seinen Plan der CeBIT machen möchte, kann ja mal die folgenden Links anschaun:
Vorab-Highlights der Cebit von Chip (Video)
Hier noch ein PDF mit dem Aufstellerplan (das ganze gibts auch als 3D Version wobei ich den Sinn nicht unbedingt nachvollziehen kann…)
Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 33 Euro und an der Tageskasse 38 Euro. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten oder Auszubildende kosten 17 Euro. Sie sind allerdings nur am Wochenende an den Tageskassen erhältlich. Weibliche CeBIT-Besucher müssen im Übrigen am Samstag (7. März) keinen Messeeintritt zahlen.
Bin mal gespannt wie die CeBIT dieses Jahr wird. 2008 wäre im chinesischen Kalender das Jahr der Ratte. Ob 2009 auch wieder im Zeichen der “Beutelratten” steht, bleibt abzuwarten…
Das Internet. Endlose Weiten…
Viele Menschen wissen garnicht wie das Internet überhaupt entstanden ist, wie alt es ist und wären überrascht womit es angefangen hat. Darum hier eine kleine Zusammenfassung:
In Deutschland populär geworden ist es erst vor etwas mehr als 10 Jahren, also noch nicht einmal sehr alt.
Die EMail und Maus gibts übrigens schon seit fast 40 Jahren.
Erfunden wurde die EMail von Ray Tomlinson der auch das @-Zeichen für EMail einführte.
In Deutschland wurde am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail empfangen: Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) empfing unter seiner Adresse „zorn@germany“ eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. (man beachte bitte die lustige EMail-Addresse
)
„Wilkommen bei CSNET.“
- Erste nach Deutschland gesendete Internet-E-Mail.
Übrigens wurden zeitweise seit 1987 auf Rechnern von Zorn alle Internet-Adressen der Volksrepublik China verwaltet, solange es dort noch keine entsprechende Infrastruktur gab.
Die Maus hingegen wurde von Douglas Engelbart entwickelt und 1963 auf der “Mother of all demos” vorgeführt:
Dabei zeigte er nicht nur seinen „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“ aka Maus, sondern auch bahnbrechende Grundlagen zu grafischer Interaktion, HTML, Drag und Drop, …
Als einige seiner Mitarbeiter sein Team verliessen schufen sie mal eben den XeroX Alto, den ersten Rechner mit einer grafischen Benutzeroberfläche und zwar noch lange vor Apple Macintosh.
Schon ist die 2000er Marke geknackt!
Ich hätte nie gedacht dass ich jemals so viele Besucher bekommen würde, aber nun ist es passiert. Mal sehen wohin dieser Blog noch geht.
Da ich schon seit längerer Zeit einen Stand-PC mit Windows XP und Vista sowie ein Notebook mit XP und Ubuntu nutze, wollte ich mal testen wie sich die Betriebssysteme alle zusammen auf einem Rechner so machen.
Es sollten also Windows XP, Vista und Ubuntu parallel als Triple-Boot System aufgesetzt werden.
Hier meine Anleitung, falls jemand ebenfalls plant so ein System zu bauen.
Erstmal warum will man einen Rechner mit 3 Betriebssystemen haben?
Nun, ich bin Netzwerkadministrator in einem Studentenwohnheim mit 80 Bewohnern, es hat sich daher automatisch ergeben dass ich mit Vista in Kontakt komme, weil die meisten Rechner damit vorinstalliert sind. XP ist zwar immer noch am verbreitetsten, aber Vista ist heutzutage der Standard auf neuen Geräten und ich muss es bedienen können. Ubuntu erfüllt die meisten meiner Linux-Grundbedürfnisse.
Ein Dual-Bootsystem aufzusetzen ist sehr einfach. XP / Vista, XP / Linux (Ubuntu,…) oder Vista / Linux (Ubuntu,…) sind recht weit verbreitet, meistens nutzt man halt Linux zum Arbeiten, surfen oder den Alltag und Windows für Spiele.
Das Triple-Bootsystem ist also eher ein Experiment, denn eine wirklich wichtige Arbeitsstation. Solltest du also überlegen dir so ein System zu installieren, dann stelle erst fest was am geeignetsten für dich ist.
Zum Testen, herumspielen und Spass haben ist es allemal lustig.
Okay, los gehts!
Man braucht:
Darüber hinaus sind folgende Dinge empfehlenswert:
Da der Bootloader von Vista teils Probleme mit dem von XP hat, sollte man unbedingt zuerst XP installieren, dann Vista, dann Linux.
Auf diese Weise startet zuerst der Bootloader von Linux. Dort kann man dann auswählen ob man direkt Linux oder den Bootloader von Windows starten möchte. Entscheidet man sich für letzteres, dann kann man zwischen XP und Vista wählen.
Keine Panik! Man kann die Bootloader so konfiguieren dass das beliebteste Betriebssystem automatisch gestartet wird. Will man z.b. XP standardmässig starten, so ist das kein Problem. Mehr dazu im Einrichtungsteil.
Je nachdem mit welchem Betriebssystem man standardmässig arbeitet, sollte man die Festplatte vorbereiten. Ich nutze hauptsächlich XP. Eine 500GB Festplatte würde ich folgendermassen partitionieren:
50 GB für Linux, 50-100 GB für Vista und der Rest für XP.
Wie gross die Partitionen werden hängt sehr stark von den eigenen Vorlieben ab, allerdings sollte beachtet werden dass XP bis zu 2 GB rein für die Installation benötigt, Vista sogar 10 GB und das standardmässig!
Für XP und Vista sollte man die Partitionen als NTFS festlegen, für Linux wird dann ext3 oder ähnliches benötigt. Eine kleine externe Partition für die SWAP-Datei anzulegen ist ggf. auch nicht falsch, kann aber direkt bei der Installation von Ubuntu vorgenommen werden.
Da ich nur eine Windows XP-CD ohne SP hatte, habe ich die Installation ohne Internetverbindung vorgenommen. Auf der externen Festplatte hatte ich SP 2 und 3 liegen (1 benötigte ich nicht, da 2 auch alle Updates von 1 enthielt) und konnte es direkt einspielen.
Nach knapp 50 Minuten war alles eingerichtet und alle Updates eingespielt. Jetzt konnte man sich überlegen ob man erst alle Programme für XP installiert (Winamp, VLC, Adobe Reader, OpenOffice … was man halt so braucht), oder erst die anderen Betriebssysteme.
Ich selbst hatte vergessen genug Festplattenspeicher für Vista zu partitionieren und dachte ich könnte das mit GParted im Nachhinein ändern. Ging aber nicht, ergo musste ich das komplette System formatieren und neumachen.
Ich empfehle daher erst XP einzurichten und dann Vista zu installieren.
Jetzt installiert man also Vista, was bei mir ohne Zwischenfälle abging. Updates einspielen und erneut die Programme installieren die man so benötigt.
Eine direkte, gemeinsame Nutzung der Programme die bereits unter XP installiert wurden ist garnicht oder nur bedingt möglich!
Wenn man möchte kann man bereits jetzt den Bootloader ausprobieren und ggf. mit EasyBCD oder VistaBootPro die Reihenfolge und Dauer des Bootes einstellen.
Jetzt fehlt nur noch Ubuntu, das installieren ist hier ebenfalls recht problemlos. Einfach die LiveCD einlegen und “Installieren” wählen. Wichtig sind hier erneut die Updates, da u.U. auch Grafiktreiber nachgeladen werden. Was man sonst noch benötigt ist erneut Geschmackssache. Ich habe z.b. noch Compiz-Fusion installiert, um noch mehr Grafik nutzen zu können.
Unter Ubuntu benötigt man noch den Startup-Manager, mit welchem die Bootoptionen und Reihenfolge festgelegt werden. Einfach ein Terminal öffnen und eingeben:
sudo apt-get install startupmanager
Mit diesem stellt man dann ein, dass z.b. standardmässig der Windows-Bootloader gestartet werden soll. Sicher, man kann auch textuell die Konfigurationsdateien bearbeiten, aber für den Umsteiger ist das so einfacher.
Im Grunde ist die Installation garnicht so schwer.
Jetzt sollte man noch ein Clonezilla-Image erstellen und auf der externen Festplatte sichern. Fertig.
Wichtig ist vielleicht noch dass es viele Wege nach Rom gibt. Wenn eine Methode nicht funktioniert sollte man ruhig ein bisschen probieren.
Allerdings sollte man wissen was man tut! Handelt man fahrlässig kann man alle seine Daten verlieren!
Ich übernehme keine Haftung für eventuell auftretende Schäden.
Aber lass’ dich davon nicht abschrecken, man lernt sehr viel über seinen Rechner und die verschiedenen Betriebssysteme. ![]()
Philip Toledano hat auf seiner Website ein Fototagebuch über das Zusammenleben mit seinem dementen Vater kurz nach dem Tod der Mutter verfasst.
Sehr bewegend…
http://www.dayswithmyfather.com/
(Weiter kommt man, indem man den Mauszeiger nach unten bewegt und auf das neu erscheinende Bild klickt. Links an der Seite ist eine Übersicht über die Bilder versteckt)
In Zeiten von bröckelndem Kapitalismus sollte man sich fragen wo die “Schönheitsflecken” im System liegen.
Warum konsumieren wir? Was treibt uns an Dinge zu kaufen die wir nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken die wir nicht kennen? Warum drücken wir unsere Identität durch die Dinge aus die wir besitzen?
Vor allem aber: Woher kommt der ganze Kram in meiner Wohnung?!
Eine Antwort darauf liefert das Flash-Video “Story of Stuff”.
Wir hier in Deutschland leben in einer Zeit des Wohlstandes und des Fortschritts, dabei übersehen wir allerdings leicht dass wir Glück haben, während andere nicht soviel Glück besitzen.
Annie Leonard hat sich unseren “Kreislauf” aus
Ressourcengewinnung -> Produktion -> Verkauf -> Konsum -> Wegwerfen
mal angesehen.
Wie beim Benzin besonders deutlich wird, leben wir in einem linearen System, das stets begrenzte Ressourcen benötigt. Wartet man nur lange genug, so werden diese knapp.
Wir sollten daher – statt sinnlos unsere wertvollen Rohstoffe zu verbrauchen und die Umwelt zu verschmutzen – lieber sinnvolle Technologien anwenden, um soviel wie möglich zu sparen.
Denn der Natur sind wir Menschen egal. Wenn wir die Erde zuviel verschmutzen, wechselt sie einfach ein paar Millionen Arten aus (inklusive dem Orang Orang ) und fängt nochmal von vorne an.

Categories
Tag Cloud
Blog RSS
Comments RSS

Void « Default
Life
Earth
Wind
Water
Fire
Light 