Was ist das?
Arnold Schwarzenegger und Angela Merkel halten dort eine Rede, es geht um viel Technik und etliche Leute interessiert es.
Nein, nicht Terminator 5 – Revolte des Elektroschrotts, sondern die alljährlich stattfindende Cebit in Hannover.
Bald ist es wieder soweit und die inzwischen 24. CeBIT öffnet vom 3. bis 8. März (Dienstag bis Sonntag) ihre Pforten.
CeBIT ist übrigens ein Akronym für
Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation
und hiess ursprünglich
Centrum der Büro- und Informationstechnik
Da ist CeBIT wirklich kürzer.
Die CeBIT wird tatsächlich von Arnold Schwarzenegger eröffnet, da dieses Jahr Kalifornien Partnerstadt ist.
Nachdem die CeBIT 2008 mit fast einer halben Million Besuchern einen Rekord aufstellte, wird die CeBIT 2009 wohl deutlich leiser. Das ist der Wirtschaftskrise geschuldet, denn viele Aussteller haben abgesagt, so z.b. AMD. Die Firma will sich lieber auf ähnliche Ausstellungen mit einem stärkeren Fokus konzentrieren. Statt 6.000 Ausstellern werden es wohl um die 4.500. Ebenso spielt die Berliner IFA eine immer wichtigere Rolle.
Ob das der CeBIT schadet bleibt abzuwarten. Aber ich persönlich vermisse die Cebit Home, diese nur 2 mal stattgefundene Sondermesse konzentrierte sich auf die Heimanwender und Gamer und nicht unbedingt auf die Geschäftskunden.
Einen kleinen Lichtblick gibt es allerdings doch, denn zuerst sollten die Messetickets NICHT wie sonst üblich auch als Fahrkarte in Hannover gelten. Da jedoch befürchtet wurde dass es dann massenhaft Schwarzfahrer geben würde, ist diese Regelung schnell wieder gekippt worden.
Wichtig ist allerdings noch für alle die mit dem Auto anreisen, dass inzwischen in Hannover eine Umweltzone aktiv ist. Sollte man also noch keine Feinstaub-Plakette haben, könnte man Probleme in Form von 40€ und einem Punkt in Flensburg bei der Anreise bekommen.
Meine persönliche Tour auf der CeBIT habe ich schon ungefähr geplant:
Halle 6 OpenSource
Halle 8 Green IT
Halle 9 eMedizin
Halle 11 Sicherheit
Halle 12 Netzwerke
Halle 22/23 Gaming-Hardware
Wer sich selbst auch seinen Plan der CeBIT machen möchte, kann ja mal die folgenden Links anschaun:
Vorab-Highlights der Cebit von Chip (Video)
Hier noch ein PDF mit dem Aufstellerplan (das ganze gibts auch als 3D Version wobei ich den Sinn nicht unbedingt nachvollziehen kann…)
Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 33 Euro und an der Tageskasse 38 Euro. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten oder Auszubildende kosten 17 Euro. Sie sind allerdings nur am Wochenende an den Tageskassen erhältlich. Weibliche CeBIT-Besucher müssen im Übrigen am Samstag (7. März) keinen Messeeintritt zahlen.
Bin mal gespannt wie die CeBIT dieses Jahr wird. 2008 wäre im chinesischen Kalender das Jahr der Ratte. Ob 2009 auch wieder im Zeichen der “Beutelratten” steht, bleibt abzuwarten…
Das Internet. Endlose Weiten…
Viele Menschen wissen garnicht wie das Internet überhaupt entstanden ist, wie alt es ist und wären überrascht womit es angefangen hat. Darum hier eine kleine Zusammenfassung:
In Deutschland populär geworden ist es erst vor etwas mehr als 10 Jahren, also noch nicht einmal sehr alt.
Die EMail und Maus gibts übrigens schon seit fast 40 Jahren.
Erfunden wurde die EMail von Ray Tomlinson der auch das @-Zeichen für EMail einführte.
In Deutschland wurde am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail empfangen: Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) empfing unter seiner Adresse „zorn@germany“ eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. (man beachte bitte die lustige EMail-Addresse
)
„Wilkommen bei CSNET.“
- Erste nach Deutschland gesendete Internet-E-Mail.
Übrigens wurden zeitweise seit 1987 auf Rechnern von Zorn alle Internet-Adressen der Volksrepublik China verwaltet, solange es dort noch keine entsprechende Infrastruktur gab.
Die Maus hingegen wurde von Douglas Engelbart entwickelt und 1963 auf der “Mother of all demos” vorgeführt:
Dabei zeigte er nicht nur seinen „X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem“ aka Maus, sondern auch bahnbrechende Grundlagen zu grafischer Interaktion, HTML, Drag und Drop, …
Als einige seiner Mitarbeiter sein Team verliessen schufen sie mal eben den XeroX Alto, den ersten Rechner mit einer grafischen Benutzeroberfläche und zwar noch lange vor Apple Macintosh.
Schon ist die 2000er Marke geknackt!
Ich hätte nie gedacht dass ich jemals so viele Besucher bekommen würde, aber nun ist es passiert. Mal sehen wohin dieser Blog noch geht.
Da ich schon seit längerer Zeit einen Stand-PC mit Windows XP und Vista sowie ein Notebook mit XP und Ubuntu nutze, wollte ich mal testen wie sich die Betriebssysteme alle zusammen auf einem Rechner so machen.
Es sollten also Windows XP, Vista und Ubuntu parallel als Triple-Boot System aufgesetzt werden.
Hier meine Anleitung, falls jemand ebenfalls plant so ein System zu bauen.
Erstmal warum will man einen Rechner mit 3 Betriebssystemen haben?
Nun, ich bin Netzwerkadministrator in einem Studentenwohnheim mit 80 Bewohnern, es hat sich daher automatisch ergeben dass ich mit Vista in Kontakt komme, weil die meisten Rechner damit vorinstalliert sind. XP ist zwar immer noch am verbreitetsten, aber Vista ist heutzutage der Standard auf neuen Geräten und ich muss es bedienen können. Ubuntu erfüllt die meisten meiner Linux-Grundbedürfnisse.
Ein Dual-Bootsystem aufzusetzen ist sehr einfach. XP / Vista, XP / Linux (Ubuntu,…) oder Vista / Linux (Ubuntu,…) sind recht weit verbreitet, meistens nutzt man halt Linux zum Arbeiten, surfen oder den Alltag und Windows für Spiele.
Das Triple-Bootsystem ist also eher ein Experiment, denn eine wirklich wichtige Arbeitsstation. Solltest du also überlegen dir so ein System zu installieren, dann stelle erst fest was am geeignetsten für dich ist.
Zum Testen, herumspielen und Spass haben ist es allemal lustig.
Okay, los gehts!
Man braucht:
Darüber hinaus sind folgende Dinge empfehlenswert:
Da der Bootloader von Vista teils Probleme mit dem von XP hat, sollte man unbedingt zuerst XP installieren, dann Vista, dann Linux.
Auf diese Weise startet zuerst der Bootloader von Linux. Dort kann man dann auswählen ob man direkt Linux oder den Bootloader von Windows starten möchte. Entscheidet man sich für letzteres, dann kann man zwischen XP und Vista wählen.
Keine Panik! Man kann die Bootloader so konfiguieren dass das beliebteste Betriebssystem automatisch gestartet wird. Will man z.b. XP standardmässig starten, so ist das kein Problem. Mehr dazu im Einrichtungsteil.
Je nachdem mit welchem Betriebssystem man standardmässig arbeitet, sollte man die Festplatte vorbereiten. Ich nutze hauptsächlich XP. Eine 500GB Festplatte würde ich folgendermassen partitionieren:
50 GB für Linux, 50-100 GB für Vista und der Rest für XP.
Wie gross die Partitionen werden hängt sehr stark von den eigenen Vorlieben ab, allerdings sollte beachtet werden dass XP bis zu 2 GB rein für die Installation benötigt, Vista sogar 10 GB und das standardmässig!
Für XP und Vista sollte man die Partitionen als NTFS festlegen, für Linux wird dann ext3 oder ähnliches benötigt. Eine kleine externe Partition für die SWAP-Datei anzulegen ist ggf. auch nicht falsch, kann aber direkt bei der Installation von Ubuntu vorgenommen werden.
Da ich nur eine Windows XP-CD ohne SP hatte, habe ich die Installation ohne Internetverbindung vorgenommen. Auf der externen Festplatte hatte ich SP 2 und 3 liegen (1 benötigte ich nicht, da 2 auch alle Updates von 1 enthielt) und konnte es direkt einspielen.
Nach knapp 50 Minuten war alles eingerichtet und alle Updates eingespielt. Jetzt konnte man sich überlegen ob man erst alle Programme für XP installiert (Winamp, VLC, Adobe Reader, OpenOffice … was man halt so braucht), oder erst die anderen Betriebssysteme.
Ich selbst hatte vergessen genug Festplattenspeicher für Vista zu partitionieren und dachte ich könnte das mit GParted im Nachhinein ändern. Ging aber nicht, ergo musste ich das komplette System formatieren und neumachen.
Ich empfehle daher erst XP einzurichten und dann Vista zu installieren.
Jetzt installiert man also Vista, was bei mir ohne Zwischenfälle abging. Updates einspielen und erneut die Programme installieren die man so benötigt.
Eine direkte, gemeinsame Nutzung der Programme die bereits unter XP installiert wurden ist garnicht oder nur bedingt möglich!
Wenn man möchte kann man bereits jetzt den Bootloader ausprobieren und ggf. mit EasyBCD oder VistaBootPro die Reihenfolge und Dauer des Bootes einstellen.
Jetzt fehlt nur noch Ubuntu, das installieren ist hier ebenfalls recht problemlos. Einfach die LiveCD einlegen und “Installieren” wählen. Wichtig sind hier erneut die Updates, da u.U. auch Grafiktreiber nachgeladen werden. Was man sonst noch benötigt ist erneut Geschmackssache. Ich habe z.b. noch Compiz-Fusion installiert, um noch mehr Grafik nutzen zu können.
Unter Ubuntu benötigt man noch den Startup-Manager, mit welchem die Bootoptionen und Reihenfolge festgelegt werden. Einfach ein Terminal öffnen und eingeben:
sudo apt-get install startupmanager
Mit diesem stellt man dann ein, dass z.b. standardmässig der Windows-Bootloader gestartet werden soll. Sicher, man kann auch textuell die Konfigurationsdateien bearbeiten, aber für den Umsteiger ist das so einfacher.
Im Grunde ist die Installation garnicht so schwer.
Jetzt sollte man noch ein Clonezilla-Image erstellen und auf der externen Festplatte sichern. Fertig.
Wichtig ist vielleicht noch dass es viele Wege nach Rom gibt. Wenn eine Methode nicht funktioniert sollte man ruhig ein bisschen probieren.
Allerdings sollte man wissen was man tut! Handelt man fahrlässig kann man alle seine Daten verlieren!
Ich übernehme keine Haftung für eventuell auftretende Schäden.
Aber lass’ dich davon nicht abschrecken, man lernt sehr viel über seinen Rechner und die verschiedenen Betriebssysteme. ![]()
Philip Toledano hat auf seiner Website ein Fototagebuch über das Zusammenleben mit seinem dementen Vater kurz nach dem Tod der Mutter verfasst.
Sehr bewegend…
http://www.dayswithmyfather.com/
(Weiter kommt man, indem man den Mauszeiger nach unten bewegt und auf das neu erscheinende Bild klickt. Links an der Seite ist eine Übersicht über die Bilder versteckt)

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