Wie einigen bestimmt bekannt ist, sind die Tastaturen der Welt sehr unterschiedlich aufgebaut. In Deutschland nutzen wir das “QWERTZ”-Layout, soll heissen die oberste Reihe enthält diese Buchstaben.
Doch die Amerikaner benutzen das “QWERTY” Layout. Wieso sind also Y und Z vertauscht?
Man muss die Entstehung der Tastatur und ihrem Layout als Prozess verstehen, nicht als direkte Erfindung. Begonnen hat alles 1868 als der US-amerikanische Buchhalter Christopher Latham Sholes damit begann die Buchstaben von Schreibmaschinen nach ergonomischen Gesichtspunkten anzuordnen.
Damals waren die Buchstaben von Schreibmaschinen noch lexikographisch also alphabetisch (A, B, C, D, E,…) angeordnet. Er berücksichtigte dabei die Buchstaben mit der höchsten Wahrscheinlichkeit im Englischen E, T, O, A, N, I was bei uns ungefähr dem E,R,N,S,T,L entsprochen hätte.
Die sich ergebenden Lücken füllte er mit den anderen Buchstaben und achtete darauf Kombinationen wie HE, ND und TH nicht zu nahe zusammenzulegen weil sich sonst die Schreibmaschinen beim schnellen Tippen verklemmten.
Interessanterweise sollen die Buchstaben der ersten Zeile so angeordnet worden sein, dass Sholes bei Vorführungen schnell das Wort “typewriter” ( Schreibmaschine) tippen konnte…
In Frankreich ist übrigens das AZERTY-Layout verbreitet, wobei man erwähnen sollte dass man für Punkte und Kommas erst noch SHIFT drücken muss. Als Umsteiger also durchaus gewöhnungsbedürftig, aber weltweit gibt es eine riesige Anzahl an verschiedenen Layouts.
Erwähnenswert ist vielleicht noch das DVORAK-Layout, das unter den Gesichtspunkten der Ergonomie verbessert wurde:
Häufige Buchstaben / Zeichen wurden unter die stärkeren Finger und mehr in die Mitte verlegt, um so schnelleres und krampffreieres Tippen zu ermöglichen, allerdings ist DVORAK für den englischen Bereich konzipiert, eine deutsche Version wäre die NEO-Tastatur:

NEO
Johannes Kreidler ist Aktionskünstler und Musiker.
Seine wohl spektakulärste Aktion war die Einreichung von 70.200 GEMA Anträgen auf ein lediglich 33 Sekunden langes Musikstück.
Er wollte darauf aufmerksam machen, dass das Urheberrecht in seinen Augen einer Überarbeitung bedarf, damit es den modernen Umständen angepasst werden kann.
Lustig ist auch sein neustes Video, wo die Aktienkurse als musikalischer Rahmen dienen, Finanzkrise sei dank!
Hier die Seite mit den Hintergrund-Informationen dazu.
Kontrovers aber dennoch lustig ist seine Installation “Call Wolfgang”, in welcher 2 Rechner durch VoIP miteinander kommunizieren und dabei Target-Worte fallen lassen:
Von anderen Künstlern ist eine ebenfalls elektronische Installation, die nicht weniger als den längsten Song der Erde darstellt.
“Longplayer” ist der Name und genau das tut es auch, bis zum Jahr 3000. Das Stück wird also knapp 1000 Jahre spielen und sich dabei nicht wiederholen.
Anhören kann man sich das Lied hier. Weitere Informationen findet man hier.
Ich bin dann mal weg, ein bisschen Musik hören…

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