Das Leben Lidl der anderen…

Nach dem Lidl-Bespitzelungsfall rufen die ersten Politiker wie Claudia Roth und Fernsehmagazine zum Boykott von Lidl auf.
Aber wie wäre es mit Ehrlichkeit: Warum nur Lidl boykottieren?
Dass Lidl bereits seit 2004 immer wieder wegen seiner Arbeits- und Produktionsmethoden in der Kritik stand taucht kaum auf.
Dass Schlecker ebenfalls fast die gleichen Methoden (Erschwerung der Bildung von Betriebsräten, Mitarbeiterüberwachung, …) verwendet und darüber hinaus sogar noch die vorhandene Sicherheitstechnik lieber zur Überwachung der Mitarbeiter anstelle der Verhinderung/Aufklärung von Überfällen benutzt, interessiert niemanden.
Übrigens gehören Lidl, Kaufland, KaufMarkt und Handelshof über die sog. Schwarz-Gruppe zusammen.
Erst vor einiger Zeit habe ich versucht als Student für Kaufland zu arbeiten und musste dazu erstmal 2 unbezahlte Probearbeitstermine absolvieren.
Der Stundenlohn ist zwar gering, jedoch nicht branchenunüblich.
Scheinbar behandeln viele Märkte ihre Mitarbeiter schlecht, der Kunde wird jedoch auch nicht immer bevorzugt.
Die Probleme treten nicht nur im Rabattladen-Bereich auf, überall wo es um Geld geht, scheinen Firmen nach krummen Wegen zu suchen um an selbiges zu gelangen.
So z.b. auch Saturn, das über die Media-Saturn-Holding GmbH zu Media Markt gehört, was vermutlich die gleiche Vorgehensweise erklärt:
Kürzlich bot Saturn wieder in gewohnt knalliger Form und über die leicht bekleidete Sarah Kickuth-Traverse eine 500GB externe Festplatte für 79€ an.
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